Was geschieht mit uns, wenn Übermächte auf uns einwirken? Verletzungen, die bleiben, Kräfte, die aus eingestandener Schwäche erwachsen können, bilden die Schwerpunkte für einen Dialog zwischen Literatur und Kunst, für das Gespräch der Künstler miteinander
und eine abschließende Diskussion.
Ewart Reder, in Berlin geboren, jetzt ansässig in Maintal bei Frankfurt, präsentiert seinen neuen Prosaband Aufstand. Er erzählt dreifach das Echo des Ostermorgens weiter, drei Aufstände, drei christliche Nachgeschichten.
Aus dem Klappentext: Zu Anfang stehen wir auf einem indischen Marktplatz, verfolgen einen Sängerkrieg, in den der heilige Thomas eingreift. Unter den zwölf Aposteln ist er der sensible, der schwache. Warum ging er nach Indien, wie die Kirchengeschichte es will? Diese und andere Fragen brachte Ewart Reder aus Tamil Nadu mit, wohin er vom Verband der indischen Germanistik eingeladen war. Seine „Vorrede des heiligen Thomas ...“ las Reder anschließend vor dem internationalen Kongress „Contemporary Literature and Memory“ in Zagreb.
Siegmar Rehorn zeigt 24 Arbeiten seiner Serie Was mein Leben bestimmt, Schrift-Bild-Objekte, jeweils 70 x 70 cm. Der schillernde Reiz der Oberflächen und Begriffe. Worte, die mich verfolgen. Material mit Erinnerung.
Steffen Raff (Flügel) spielt kurze Stücke aus Iberia von Isaak Albeniz und Nicolai Kapustin.