Die
Familie Gottes

Durch die Taufe werden wir in die Familie
Gottes aufgenommen.
Sie begründet alle Gemeinschaft unter Christen.
So steht es im Brief an die Epheser: "So seid ihr nicht länger Fremde und
Heimatlose; ihr gehört jetzt als Bürger zum Volk Gottes, ja sogar zu seiner
Familie" (2,19).
Nicht wir müssen die Verbindung
herstellen - Gott schenkt sie durch die Taufe. Und weil zu einer Familie von
jung bis alt alle Generationen gehören, darum werden auch schon kleine Kinder
getauft.
Zweitens heißt Taufe aber auch: eine Familie
lebt zusammen, ist aktiv, verändert sich. Weil auch unser Handeln gefragt ist,
darum ist die Taufe nicht nur eine einmalige Feier, sondern eine lebenslange
Beziehung zwischen Gott und uns.
Der Auftrag Jesu
Am Anfang von aller Gemeinschaft, am Anfang
von Kirche und Gemeinde stehen der Auftrag und das Versprechen Jesu: "Mir
ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und machet zu Jüngern
alle Völker: Tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen
Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich
bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende." (Matthäus 28,18-20)
Taufe in der Gemeinde
Gottes Einladung gilt allen Menschen. Durch
die Taufe werden sie in die Familie Gottes und gleichzeitig in eine konkrete,
sichtbare Gemeinde hineingetauft. Darum finden Taufen bei uns grundsätzlich im
Gemeindegottesdienst statt.
(auf das Bild klicken, um eine größere Darstellung zu erhalten)
Mündige Menschen sprechen dabei für sich
selbst, bei den Kleinen legen Eltern und Paten das Taufversprechen ab. Das
eigene "Ja" sagen dann die Jugendlichen in der Konfirmation.
Das Taufversprechen heißt: "Ja, ich
will getauft werden" - Ja, ich will die Freundschaft Gottes annehmen und
mit Gott leben.
Danach legt auch die Gemeinde ein Versprechen
für die Getauften ab: "Ja, wir wollen als Gemeinde die Getauften einladen,
ihnen die Gaben Gottes weitergeben und sie Gemeinschaft erfahren lassen."
Wie geht es weiter?
Wir können ein solches Versprechen nur guten
Gewissens ablegen, wenn wir auch wissen, wie wir es mit Leben füllen können.
In der Auferstehungsgemeinde nimmt dieses
Versprechen in verschiedenen konkreten Formen Gestalt an.
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In den Gottesdiensten vergegenwärtigen
wir uns immer wieder, was es heißt, getauft zu sein:
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Wir sprechen das
Glaubensbekenntnis miteinander und vergewissern uns auf verschiedene Weisen
unserer Taufe.
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Wir feiern in jedem Gottesdienst
das Abendmahl (=Eucharistie) mit allen Getauften. Auch die Kinder erfahren hier,
wie Gott sich uns schenkt und neue Gemeinschaft stiftet.
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Wir feiern einen besonderen
"Tauftag" - meist am 2. Sonntag nach Pfingsten. Die Täuflinge des
letzten Jahres werden noch einmal genannt, und alle Gemeindeglieder sind
eingeladen, ihre eigenen Taufkerzen mitbringen.
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Die Taufe ist immer wieder ein
wichtiges Thema in den Kindergottesdiensten.
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Für alle Altersgruppen bieten
wir passende Gemeindegruppen an, etwa die Kindergottesdienste, den
Eltern-Kind-Kreis, die Kleinen Strolche und die Jungscharen.
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Eltern und Paten sollen immer
wieder auf interessante Angebote für Kurse und Familienwochenenden stoßen, die
sich mit der Entwicklung der Kinder ebenso beschäftigen wie mit der eigenen
Spiritualität.
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