In der EKHN ist der Kirchenvorstand das oberste Leitungsorgan der Kirchengemeinde. In der Auferstehungsgemeinde hat der Kirchenvorstand zehn Mitglieder: neun gewählte Kirchenvorsteher und den Gemeindepfarrer. Der Kirchenvorstand vertritt die Gemeinde in geistlichen und rechtlichen Fragen. Er ist für das Gemeindeleben verantwortlich, wählt Pfarrerinnen und Pfarrer, beschließt den Haushalt und verwaltet das Vermögen.
Am 1. November 2009 hat die 6jährige Wahlperiode des Kirchenvorstandes begonnen.
Hier ist unser amtierender Kirchenvorstand:
*1959, Pfarrer Andreas Nose, Pfarrer der Gemeinde Mainz-Gonsenheim (Ost), wird für die Zeit der Vakanz bis zur Neubesetzung der Pfarrstelle dem Kirchenvorstand angehören.
*1937, Lehrkraft für Physiotherapie i.R., Mainz-Hartenberg,
Ich bin Seniorin – in der Gemeinde und auch im Kirchenvorstand. Darauf bin ich wahrlich stolz!
Seit l971 lebe ich auf dem Hartenberg und gehöre zur Auferstehungsgemeinde. Hier in dieser Gemeinde habe ich meine Wurzeln, die im Laufe von 38 Jahren kräftig geworden sind und sich gemeindlich verzweigt haben, bis hin ins Heilige Land.
Nach 12 Jahren Erfahrung mit Kirchenvorstandsarbeit möchte ich meine Gabe der Wahrnehmung, bedingt durch meinen früheren Beruf, in die Gemeinde vermehrt einbringen. Einsetzen möchte ich mich dafür, dass unser Gemeindeziel „Mit Generationen zusammen leben“ nicht verloren geht. Gemeindewachstum liegt mir zwar auch am Herzen, mehr aber noch der Wunsch, dass in der Gemeinde verwurzelte Menschen sich auch weiterhin hier zu Hause und angesprochen fühlen. Das gilt im Besonderen für die auf dem Hartenberg lebenden Menschen unserer Gemeinde, die wir bisher vielleicht noch nicht erreicht haben.
Bewahrung und Erneuerung möchte ich für unsere Gemeinde im angemessenen Gleichgewicht sehen.
Das ist mir persönlich auch wichtig im Hinblick auf die in den letzten Jahren vertieften Kontakte und Verwurzelungen zu unserer Partnergemeinde in Beit Jala / Palästina im Heiligen Land.
Mein Leitvers aus Psalm 51,10
Ich werde bleiben wie ein grünender Ölbaum im Hause Gottes. Ich verlasse mich auf Gottes Güte immer und ewig.
*1951, Lehrerin, Mainz-Bretzenheim,
"Nur wer selber vor Begeisterung brennt, kann andere anfeuern“ (Motivationstrainer Jürgen Höller)
Ich habe zwar Englisch und Religion studiert mit dem ersten Examen als Realschullehrerin, aber meine Lebensberufung ist eine andere: ich habe mich bewusst „hauptberuflich“ in die Erziehung und Förderung unsrer sieben Kinder investiert und das nicht bereut.
Ein paar Jahre haben wir in der Kommunität Gnadenthal gelebt. Dabei sind wir vielen Christen verschiedener Prägungen begegnet und haben Freude an der bunten weltweiten Kirche bekommen, manche davon haben unser Leben nachhaltig beeinflusst.
Zur Auferstehungsgemeinde gehören wir seit etwa 30 Jahren, anfangs als Gottesdienstbesucher, später als Mitarbeiter in verschiedenen Bereichen: Hauskreisleiter, Fürbitte im Gottesdienst, Alphakurse, jetzt Segnungsgottesdienst und Gebetsbegleitung. Durch Teilnahme an mehreren Seminaren und Ausbildungen (z.B. in der Laienseelsorge) habe ich dafür Qualifikationen erworben. Im vergangenen Herbst habe ich an einem Gabenseminar teilgenommen und anschließend selbst eins für unsre Gemeinde mitverantwortlich durchgeführt. Mir liegt es sehr am Herzen, dass jeder Gottesdienstbesucher erfährt, welch großes persönliches Interesse Gott an jedem Menschen hat und wie viel er investiert. Ich möchte dazu beitragen, dass die Atmosphäre in der Gemeinde geprägt ist von Versöhnung mit Gott und miteinander, dass wir uns davon neu begeistern lassen. Als Tätigkeitsschwerpunkte in der Gemeinde stelle ich mir vor: belebende Kleingruppen ermöglichen, Gabenseminare durchführen, Mitarbeiterunterstützung entwickeln.
Dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat. 1.Petr. 4,10
*1963, Diplom-Ingenieur, Mainz-Hechtsheim,
1997 bin ich mit meiner Familie - ich bin verheiratet und wir haben zwei Söhne - aus beruflichen Gründen nach Mainz gezogen. Schon bald haben wir die Auferstehungsgemeinde entdeckt und fühlen uns hier zu Hause. 2006 bin ich in den Kirchenvorstand nachberufen worden und arbeite u.a. im Finanzausschuss mit. Außerdem betätige ich mich als Kollektenzähler.
Mir liegt besonders am Herzen, dass wir eine einladende Gemeinde mit attraktiven Angeboten sind. Diese sollen jungen und alten Menschen helfen, ihren Glauben zu vertiefen oder einen neuen Zugang zum Evangelium zu finden.
Konkret einsetzen möchte ich mich
Dabei begleitet mich der Vers aus Psalm 37:
Befiehl dem Herr deine Wege und hoffe auf ihn, er wird’s wohl machen.
*1967, Rechtsanwältin und Steuerberaterin, Mainz-Hartenberg,
Mit 15 Jahren wurde ich von einer Klassenkameradin in den Jugendkreis der Auferstehungsgemeinde eingeladen. Seit dieser Zeit bin ich in der Gemeinde zu Hause. Das ist für meinen Glauben und mein Leben wichtig. Seit 1996 wohne ich auf dem Hartenberg.
Im Kirchenvorstand liegen mir zwei Themen am Herzen: Mitarbeiterbegleitung und Leitungsstrukturen. Ehrenamtliches Engagement ist nicht selbstverständlich und sollte auf möglichst hilfreiche unterstützende Rahmenbedingungen treffen. Außerdem ist es mir ein Anliegen Strukturen zu finden, in denen ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter je nach ihren Befähigungen und Begabungen und ihrem „Zeitbudget“ noch besser zusammenarbeiten. Für diese beiden Schwerpunkte möchte ich mich in besonderem Maße im nächsten Kirchenvorstand einsetzen. Meinen Hauptschwerpunkt im Kirchenvorstand sehe ich zur Zeit in der Anbindung des Leitungskreis Erwachsene an den Kirchenvorstand und eine Mitarbeit im Leitungskreis.
*, em. Universitätsprofessor, Mainz-Drais,
Ich wünsche mir und daran möchte ich mitarbeiten, dass unsere Gemeinde allen Generationen ein Zuhause gibt - in erfrischenden Gottesdiensten und in lebhaften und ideenreichen Gemeindeveranstaltungen jeglicher Art für „Jung und Alt“. Mein Wunsch ist, dass die Türen unserer Auferstehungskirche weit geöffnet sind für den Hartenberg, für Mainz und für die weltweite Kirche.
Gelebtes Evangelium ist für mich der Hauptauftrag für die Auferstehungsgemeinde. Ich möchte daran nach Kräften mitwirken, dass dieser Auftrag erfüllt wird: auch als Prädikant (seit 25 Jahren) und ebenso lange schon als Kirchenvorsteher, der sich (noch) nicht müde fühlt.
Ich bin seit 30 Jahren in der Auferstehungsgemeinde zu Hause, fühle mich wohl in ihr und bin gerne in den Dienst der Gemeinde und in ihr der Menschen füreinander gestellt. Beruflich bin ich seit gut einem Jahr aus dem aktiven Dienst an der Universität in Mainz ausgeschieden. Dafür aber kann ich umso aktiver unserer Gemeinde zur Verfügung stehen! Ich bin alleinstehend - geworden, nachdem meine Frau vor fast fünf Jahren verstorben ist und meine drei Söhne schon längst eigene Familien gegründet haben. Ich wohne im Stadtteil Drais, bin auch ohne Geburtsschein ein Mainzer geworden und fühle mit und für die Hartenberger.
Ich möchte mich für unsere Gemeinde gerne als Brückenbauer sehen - für Menschen mit unterschiedlichen Gaben und Anliegen, mit unterschiedlichen Wünschen, Visionen und Initiativen unter der realistischen Einschätzung des für die Gemeinde Nötigen und Wichtigen - dies alles mit dem Blick auf Gottes Versprechen (schon im Alten Testament gegeben), das auch Zuspruch für die ganze Gemeinde ist: „Ich will mit dir sein“ (2. Mose 3).
Hier ist noch mein persönliches Leitwort:
Das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setze auf Gott den Herrn, dass ich verkündige all dein Tun.
Psalm 73, 28
*1958, Krankenschwester, Mainz-Münchfeld,
*1965, Pharmareferent, Mainz-Hartenberg,
Geboren 1965 in Mainz–Mombach, aufgewachsen in Ingelheim, dort in der Versöhnungskirchengemeinde konfirmiert, dann Mitarbeiter im Kindergottesdienst und Mitglied des Kirchenvorstandes. Nach dem Abitur auf dem zweiten Bildungsweg am Ketteler–Kolleg in Mainz habe ich hier Biologie studiert und arbeite seit über 10 Jahren als Pharmaberater. Ich bin seit 1993 verheiratet, seit Ende 1999 wohnen wir auf dem Hartenberg. Unsere Tochter Rebecca hat hier bereits die Kita besucht und wird dieses Jahr konfirmiert.
An der Auferstehungsgemeinde schätze ich unter anderem, dass sie es schafft, so viele verschiedene Menschen im Namen Jesu Christi zu versammeln. Ganz besonders großartig finde ich die Kinder-und Jugendarbeit, von der Kita über den Kinder- und Jugendgottesdienst, bis zum CVJM oder die Bibeltage für Kinder und Jugendliche, die es immer wieder schaffen, auch Kinder der anderen Konfessionen in so großer Menge zu begeistern. Ich möchte mich verstärkt in der Jugendarbeit, aber auch in der Erwachsenenarbeit, hier insbesondere des mittleren Alters, engagieren. Darüber hinaus wäre anzudenken, verstärkt generationenübergreifende Projekte, z.B. für Senioren und Jugendliche, anzubieten. Die Aufgabe des Kirchenvorstandes sollte es sein, alle Altersgruppen im Sinne Jesu Christi zu vertreten, denn in Johannes 14, 22 steht:
Christus spricht: wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue.
Die Gemeinde könnte im Stadtteil noch präsenter werden, z.B. durch eine Intensivierung der Ökumene auf dem Hartenberg, denn ich bin der Meinung, die Welt benötigt mehr denn je aktive Christinnen und Christen, damit Nächstenliebe, Generationengerechtigkeit, Mitmenschlichkeit und Bewahrung der Schöpfung gelebt werden können.
*1968, Lehrerin, Mainz-Hartenberg,
Es fasziniert mich immer wieder, wenn jemand einen ganz persönlichen Zugang zu Gott findet. Ich wünsche mir für unsere Gemeinde vor allem, dass wir Zeit, Kraft, Liebe und Fantasie investieren, um vielen Menschen solche neuen Zugänge zu eröffnen. Gott bei den Menschen zur Sprache zu bringen, Wege zum Glauben zu ebnen, das ist unsere erste und schönste Aufgabe, von der ausgehend sich die Prioritäten unserer Arbeit ordnen können.
Hierbei sehe ich die Rolle des Kirchenvorstands primär darin, die Gemeindearbeit konzeptionell weiterzuentwickeln, also die Bedürfnisse und Gaben der verschiedenen Altersgruppen wahrzunehmen und dann Angebote und Strukturen zu schaffen, die Gottes gute Nachricht in den unterschiedlichen Lebenssituationen persönlich erfahrbar machen. Dazu passt auch mein Taufspruch, den ich sehr liebe:
Das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setze auf Gott, den Herrn, dass ich verkündige all dein Tun. (Psalm 73,28)
*1955, Dipl.-Mathematiker, Mainz-Hartenberg,
Was liegt mir besonders am Herzen? Das Leben stärker miteinander zu teilen, dabei den Glauben zu vertiefen und es Menschen leicht machen, dazu zu kommen und mitzuwirken. Neue Kleingruppen könnten entstehen, wo dies praktiziert werden kann, und vielleicht auch neue Veranstaltungen. Die diakonische Dimension von Gemeinde ist mir wichtig - auch der Versuch, dass wir uns Menschen öffnen, die noch nicht fest bei uns beheimatet sind wie zum Beispiel Wohnungslose und sozial Schwache. Ich möchte mit Menschen über Fragen der Gemeindeentwicklung im Gespräch sein, Anregungen aufnehmen und helfen, sie in unsere Situation hinein zu transformieren und Impulse setzen.
Einladende Gemeinde zu sein – dazu mein Leitwort:
Jesus spricht: Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken.
Matthäus 11,28