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In der EKHN ist der Kirchenvorstand das oberste Leitungsorgan der
Kirchengemeinde. In der Auferstehungsgemeinde hat der Kirchenvorstand zehn
Mitglieder: neun gewählte Kirchenvorsteher und den Gemeindepfarrer. Der
Kirchenvorstand vertritt die Gemeinde in geistlichen und rechtlichen Fragen.
Er ist für das Gemeindeleben verantwortlich, wählt Pfarrerinnen und Pfarrer,
beschließt den Haushalt und verwaltet das Vermögen.
Am 1. November 2009 hat die 6jährige Wahlperiode des
Kirchenvorstandes begonnen.
Hier ist unser
amtierender Kirchenvorstand: |
| Christiane Bernhardt |
Ich bin
Seniorin – in der Gemeinde und auch im
Kirchenvorstand. Darauf bin ich wahrlich stolz!
Seit l971 lebe ich auf dem Hartenberg und gehöre zur Auferstehungsgemeinde.
Hier in dieser Gemeinde habe ich meine Wurzeln, die im Laufe von 38 Jahren
kräftig geworden sind und sich gemeindlich verzweigt haben, bis hin ins
Heilige Land. Nach 12 Jahren Erfahrung mit Kirchenvorstandsarbeit möchte ich
meine Gabe der Wahrnehmung, bedingt durch meinen früheren Beruf, in die
Gemeinde vermehrt einbringen. Einsetzen möchte ich mich dafür, dass unser
Gemeindeziel „Mit Generationen zusammen leben“ nicht verloren geht.
Gemeindewachstum liegt mir zwar auch am Herzen, mehr aber noch der Wunsch,
dass in der Gemeinde verwurzelte Menschen sich auch weiterhin hier zu Hause
und angesprochen fühlen. Das gilt im Besonderen für die auf dem Hartenberg
lebenden Menschen unserer Gemeinde, die wir bisher vielleicht noch nicht
erreicht haben.
Bewahrung und Erneuerung möchte ich für unsere Gemeinde im angemessenen
Gleichgewicht sehen.
Das ist mir persönlich auch wichtig im Hinblick auf die in den letzten
Jahren vertieften Kontakte und Verwurzelungen zu unserer Partnergemeinde in
Beit Jala / Palästina im Heiligen Land.
Mein Leitvers aus Psalm 51,10
Ich werde bleiben wie ein grünender Ölbaum im Hause Gottes. Ich verlasse
mich auf Gottes Güte immer und ewig.
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| Christel Berthold |
„Nur wer selber
vor Begeisterung brennt, kann andere anfeuern“
(Motivationstrainer Jürgen Höller)
Ich habe zwar Englisch und Religion studiert mit dem ersten Examen als
Realschullehrerin, aber meine Lebensberufung ist eine andere: ich habe mich
bewusst „hauptberuflich“ in die Erziehung und Förderung unsrer sieben Kinder
investiert und das nicht bereut. Ein paar Jahre haben wir in der Kommunität
Gnadenthal gelebt. Dabei sind wir vielen Christen verschiedener Prägungen
begegnet und haben Freude an der bunten weltweiten Kirche bekommen, manche
davon haben unser Leben nachhaltig beeinflusst.
Zur Auferstehungsgemeinde gehören wir seit etwa 30 Jahren, anfangs als
Gottesdienstbesucher, später als Mitarbeiter in verschiedenen Bereichen:
Hauskreisleiter, Fürbitte im Gottesdienst, Alphakurse, jetzt
Segnungsgottesdienst und Gebetsbegleitung. Durch Teilnahme an mehreren
Seminaren und Ausbildungen (z.B. in der Laienseelsorge) habe ich dafür
Qualifikationen erworben. Im vergangenen Herbst habe ich an einem
Gabenseminar teilgenommen und anschließend selbst eins für unsre Gemeinde
mitverantwortlich durchgeführt. Mir liegt es sehr am Herzen, dass jeder
Gottesdienstbesucher erfährt, welch großes persönliches Interesse Gott an
jedem Menschen hat und wie viel er investiert. Ich möchte dazu beitragen,
dass die Atmosphäre in der Gemeinde geprägt ist von Versöhnung mit Gott und
miteinander, dass wir uns davon neu begeistern lassen. Als
Tätigkeitsschwerpunkte in der Gemeinde stelle ich mir vor: belebende
Kleingruppen ermöglichen, Gabenseminare durchführen,
Mitarbeiterunterstützung entwickeln.
Dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat. 1.Petr.
4,10
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| Dr. Harald Böhme |
Vor elf Jahren
bin ich mit meiner Familie - ich bin verheiratet und wir haben zwei Söhne -
aus beruflichen Gründen nach Mainz gezogen. Schon bald haben wir die
Auferstehungsgemeinde entdeckt und fühlen uns hier zu Hause. 2006 bin ich in
den Kirchenvorstand nachberufen worden und arbeite u.a. im Finanzausschuss
mit. Außerdem betätige ich mich als Kollektenzähler.
Mir liegt besonders am Herzen, dass wir eine einladende Gemeinde mit
attraktiven Angeboten sind. Diese sollen jungen und alten Menschen helfen,
ihren Glauben zu vertiefen oder einen neuen Zugang zum Evangelium zu finden.
Konkret einsetzen möchte ich mich
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dafür, dass sich die Gemeinde weiter entwickeln kann und dazu mit genügend
hauptamtlichen Mitarbeitern ausgestattet ist
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für die Sanierung unserer Kindertagesstätte
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und für einen verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgang mit unseren von
vielen Spendern zusammengetragenen finanziellen Mitteln.
Dabei begleitet mich der Vers aus Psalm 37:
Befiehl dem Herr deine Wege und hoffe auf ihn, er wird’s wohl machen.
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| Pfr. Stefan Claaß |
Pfarrer
Stefan Claaß ist der 1. Vorsitzende des KV. nähere Infos zu ihm
hier |
| Isabell Claßen |
Mit 15 Jahren
wurde ich von einer Klassenkameradin in den Jugendkreis der
Auferstehungsgemeinde eingeladen. Seit dieser Zeit bin ich in der Gemeinde
zu Hause. Das ist für meinen Glauben und mein Leben wichtig. Seit 1996 wohne
ich auf dem Hartenberg.
Im Kirchenvorstand liegen mir zwei Themen am Herzen: Mitarbeiterbegleitung
und Leitungsstrukturen. Ehrenamtliches Engagement ist nicht
selbstverständlich und sollte auf möglichst hilfreiche unterstützende
Rahmenbedingungen treffen. Außerdem ist es mir ein Anliegen Strukturen zu
finden, in denen ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter je nach ihren
Befähigungen und Begabungen und ihrem „Zeitbudget“ noch besser
zusammenarbeiten. Für diese beiden Schwerpunkte möchte ich mich in
besonderem Maße im nächsten Kirchenvorstand einsetzen.
Seit vielen Jahren arbeite ich außerdem in verschiedenen Bereichen der
Gemeinde mit. Als Prädikantin wirke ich immer wieder in der Leitung des
Gottesdienstes mit. In diesem Jahr habe ich mit anderen zusammen den
Glaubenskurs „Leben im Gef(l)echt von Beziehungen“ angefangen. Hier will ich
mich auch in Zukunft neben meiner Kirchenvorstandsarbeit engagieren.
Die Jahreslosung 2009 spricht mich zur Zeit besonders an. Ich darf darauf
vertrauen, dass Gott alles möglich ist, auch wenn ich nicht weiter komme und
keine Wege mehr sehe.
Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.
Lukas 18, 27
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| Prof. Dr. Dr.h.c. Manfred Domrös |
Ich wünsche mir
und daran möchte ich mitarbeiten, dass unsere Gemeinde allen Generationen
ein Zuhause gibt - in erfrischenden Gottesdiensten und in lebhaften und
ideenreichen Gemeindeveranstaltungen jeglicher Art für „Jung und Alt“. Mein
Wunsch ist, dass die Türen unserer Auferstehungskirche weit geöffnet sind
für den Hartenberg, für Mainz und für die weltweite Kirche.
Gelebtes Evangelium ist für mich der Hauptauftrag für die
Auferstehungsgemeinde. Ich möchte daran nach Kräften mitwirken, dass dieser
Auftrag erfüllt wird: auch als Prädikant (seit 25 Jahren) und ebenso lange
schon als Kirchenvorsteher, der sich (noch) nicht müde fühlt.
Ich bin seit 30 Jahren in der Auferstehungsgemeinde zu
Hause, fühle mich wohl in ihr und bin gerne in den Dienst der Gemeinde und
in ihr der Menschen füreinander gestellt. Beruflich bin ich seit gut einem
Jahr aus dem aktiven Dienst an der Universität in Mainz ausgeschieden. Dafür
aber kann ich umso aktiver unserer Gemeinde zur Verfügung stehen! Ich bin
alleinstehend - geworden, nachdem meine Frau vor fast fünf Jahren verstorben
ist und meine drei Söhne schon längst eigene Familien gegründet haben. Ich
wohne im Stadtteil Drais, bin auch ohne Geburtsschein ein Mainzer geworden
und fühle mit und für die Hartenberger.
Ich möchte mich für unsere Gemeinde gerne als Brückenbauer
sehen - für Menschen mit unterschiedlichen Gaben und Anliegen, mit
unterschiedlichen Wünschen, Visionen und Initiativen unter der realistischen
Einschätzung des für die Gemeinde Nötigen und Wichtigen - dies alles mit dem
Blick auf Gottes Versprechen (schon im Alten Testament gegeben), das auch
Zuspruch für die ganze Gemeinde ist: „Ich will mit dir sein“ (2. Mose 3).
Hier ist noch mein persönliches Leitwort:
Das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setze
auf Gott den Herrn, dass ich verkündige all dein Tun.
Psalm 73, 28 |
| Annegret Rehorn |
Ich bin 50 Jahre
alt, seit 1981 verheiratet und wir haben 3 Kinder. Seit Ende 1980 lebe ich
in Mainz. Ich bin examinierte Krankenschwester und bin seit 1995 als solche
beschäftigt in der häuslichen Krankenpflege der ev. Sozialstation Mainz.
Wir haben 1980 die Gemeinde kennen gelernt und uns sehr bald hier zuhause
gefühlt. Von Beginn an konnten wir als Familie gemeinsam zum Gottesdienst
gehen und fühlten uns aufgenommen und begleitet von vielen Gemeindegliedern.
Auch unsere Kinder haben hier ihren Platz im CVJM gefunden.
Ich habe schon in verschiedenen Bereichen der Gemeinde mit gearbeitet.
Zurzeit bin ich Mitglied im Chor „Prisma“ und arbeite im Team des
„Bibelbistro“ mit. Seit 2004 bin ich als Stellvertretende Kirchensynodale
der EKHN berufen. In den verschiedenen Lebensphasen habe ich durch die
Fürsorge Gottes und die Gemeinschaft in der Gemeinde viel Kraft für meine
Aufgaben als Familienfrau und meinen Beruf als Krankenschwester bekommen.
Mir ist es wichtig, mich auch gesellschaftlich zu engagieren. Ich bin
Mitglied der Mitarbeitervertretung unserer Sozialstation und arbeite als
Krankenschwester mit in der medizinischen Versorgung Wohnungsloser Menschen
in Mainz.
Einsetzen möchte ich mich im Kirchenvorstand für den Bereich Diakonie und
die Zusammenarbeit im Dekanat und in der Landeskirche.
Was mich trägt und voran bringt ist das Wissen: Gott ist Liebe; und wer
in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.
1. Joh. 4,16
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| Gerhard Schernikau |
Geboren 1965
in Mainz–Mombach, aufgewachsen in Ingelheim, dort in der
Versöhnungskirchengemeinde konfirmiert, dann Mitarbeiter im
Kindergottesdienst und Mitglied des Kirchenvorstandes. Nach dem Abitur auf
dem zweiten Bildungsweg am Ketteler–Kolleg in Mainz habe ich hier Biologie
studiert und arbeite seit über 10 Jahren als Pharmaberater. Ich bin seit
1993 verheiratet, seit Ende 1999 wohnen wir auf dem Hartenberg. Unsere
Tochter Rebecca hat hier bereits die Kita besucht und wird dieses Jahr
konfirmiert.
An der Auferstehungsgemeinde schätze ich unter anderem, dass sie es schafft,
so viele verschiedene Menschen im Namen Jesu Christi zu versammeln. Ganz
besonders großartig finde ich die Kinder-und Jugendarbeit, von der Kita über
den Kinder- und Jugendgottesdienst, bis zum CVJM oder die Bibeltage für
Kinder und Jugendliche, die es immer wieder schaffen, auch Kinder der
anderen Konfessionen in so großer Menge zu begeistern. Ich möchte mich
verstärkt in der Jugendarbeit, aber auch in der Erwachsenenarbeit, hier
insbesondere des mittleren Alters, engagieren. Darüber hinaus wäre
anzudenken, verstärkt generationenübergreifende Projekte, z.B. für Senioren
und Jugendliche, anzubieten. Die Aufgabe des Kirchenvorstandes sollte es
sein, alle Altersgruppen im Sinne Jesu Christi zu vertreten, denn in
Johannes 14, 22 steht:
Christus spricht: wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die
ich tue.
Die Gemeinde könnte im Stadtteil noch präsenter werden, z.B. durch eine
Intensivierung der Ökumene auf dem Hartenberg, denn ich bin der Meinung, die
Welt benötigt mehr denn je aktive Christinnen und Christen, damit
Nächstenliebe, Generationengerechtigkeit, Mitmenschlichkeit und Bewahrung
der Schöpfung gelebt werden können. |
| Anne Schumann (stellv. Vorsitzende
des KV) |
Ich bin
Lehrerin und zur Zeit an die TU Darmstadt abgeordnet, wo ich
Lehramtsstudierende berate und im ersten Schulpraktikum begleite.
Die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen liegt mir
besonders am Herzen. In der Auferstehungsgemeinde habe ich von 1994 bis 2008
den Konfirmandenkurs mitgestaltet; seit 2008 gehöre ich zum Team des
Bibelbistros und zum Leitungskreis Erwachsene.
Es fasziniert mich immer wieder, wenn jemand einen ganz persönlichen Zugang
zu Gott findet. Ich wünsche mir für unsere Gemeinde vor allem, dass wir
Zeit, Kraft, Liebe und Fantasie investieren, um vielen Menschen solche neuen
Zugänge zu eröffnen. Gott bei den Menschen zur Sprache zu bringen, Wege zum
Glauben zu ebnen, das ist unsere erste und schönste Aufgabe, von der
ausgehend sich die Prioritäten unserer Arbeit ordnen können.
Hierbei sehe ich die Rolle des Kirchenvorstands primär darin, die
Gemeindearbeit konzeptionell weiterzuentwickeln, also die Bedürfnisse und
Gaben der verschiedenen Altersgruppen wahrzunehmen und dann Angebote und
Strukturen zu schaffen, die Gottes gute Nachricht in den unterschiedlichen
Lebenssituationen persönlich erfahrbar machen. Dazu passt auch mein
Taufspruch, den ich sehr liebe:
Das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht
setze auf Gott, den Herrn, dass ich verkündige all dein Tun. (Psalm
73,28) |
| Dr. Heinz Stralla |
Zu meinem Leben
gehört ganz wesentlich die Erfahrung von Gemeinde als Lebens- und
Betätigungsfeld. Lasten loswerden, Gott vertrauen, zuversichtlich leben
können, sich beteiligen und mitgestalten. – und all das zusammen mit
anderen, so erfahre ich Gemeinde. Ich bin bereit, mich auch in Zukunft dafür
einzusetzen, dass sich die Auferstehungsgemeinde weiterentwickelt, damit
hier angesichts der Herausforderungen des Alltags ein Ort zum Aufatmen sein
kann.
Was liegt mir besonders am Herzen? Das Leben stärker miteinander zu teilen,
dabei den Glauben zu vertiefen und es Menschen leicht machen, dazu zu kommen
und mitzuwirken. Neue Kleingruppen könnten entstehen, wo dies praktiziert
werden kann, und vielleicht auch neue Veranstaltungen.
Für den künftigen Kirchenvorstand kann ich Erfahrungen aus über 25 Jahren
Gemeindeengagement einbringen. Außerdem kann manches aus meiner beruflichen
Praxis der Kirchenvorstandsarbeit zu gute kommen. Ich habe Mathematik
studiert und arbeite jetzt im Statistischen Bundesamt als Referatsleiter im
Bereich der Informationstechnologie.
Bei der Weiterentwicklung der Leitungsstrukturen in unserer Gemeinde – dem
koordinierten Zusammenspiel von Kirchenvorstand, Leitungskreisen,
Mitarbeiterbegleitung und den verschiedenen Arbeitsgruppen – möchte ich
mitwirken. Ich sehe viele Möglichkeiten zum Engagement, bin aber zurzeit
nicht festgelegt, welche weiteren Aufgaben im zukünftigen Kirchenvorstand
von mir übernommen werden könnten.
Einladende Gemeinde zu sein – dazu mein Leitwort:
Jesus spricht: Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid,
ich will euch erquicken. Matthäus 11,28
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