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"Spur 2002" - so haben wir einen Denk- und Suchprozess in unserer
Gemeinde genannt, der 1997 vom Kirchenvorstand in Gang gesetzt wurde. Er sollte dazu dienen, dem Auftrag Gottes für
unsere Gemeinde nachzuspüren.
Dies geschah in drei Schritten anhand von drei grundlegenden Fragen:
 | Wer sind
wir? |
 | Was sollen wir? |
 | Was wollen wir? |
Das Ergebnis sehen Sie in unserem Lesezeichen, weitere
Informationen zum Spurprozess erhalten Sie hier: SPUR2002
was ist seit der Einsetzung der vier Spur-Ziele geschehen? |
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was wir sind
festlich
Wir feiern am liebsten Gottesdienst:
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Wir sind eine Gemeinde Jesu Christi, die vom Gottesdienst her
und zum Gottesdienst hin lebt. |
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Unser Feiern lebt aus der Freude an lebendiger Liturgie und am Abendmahl. |
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Wir schätzen biblisch begründete Predigten, die sich auf unseren
Alltag beziehen. |
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Es ist gut, dass wir verschiedene Predigerinnen und Prediger hören, dass
viele verantwortlich im Gottesdienst mitwirken. |
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bunt
Wir leben die Vielfalt:
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Wir kommen aus unterschiedlichen Himmelsrichtungen zusammen: vom
Hartenberg und von außerhalb. |
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Wir kommen aus unterschiedlichen Glaubensrichtungen zusammen.
Dadurch werden wir bereichert, aber auch herausgefordert. |
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Wir freuen uns über das breite Altersspektrum und die Beteiligung
der vielen Familien mit Kindern. |
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Wir sind eine ökumenisch offene und in Anspruch genommene
Gemeinde. |
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fromm
Wir glauben fürs Leben gern:
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Uns verbindet das Vertrauen zu Jesus Christus, zu dem wir gemeinsam
und persönlich beten. |
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Die persönliche Frömmigkeit der Einzelnen drückt sich aus in der
Glaubenspraxis der vielen Gruppen und Hauskreise und in der großen
Zahl verantwortlich Mitarbeitender. |
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So gelebter Glaube hilft auch in unserm Alltag. |
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"Spur 2002" - so haben wir einen Denk- und Suchprozess in unserer
Gemeinde genannt, der 1997 vom Kirchenvorstand in Gang gesetzt wurde. Im Sommer
1999 wurde er nach intensiven Gesprächen in Leitungskreisen und Arbeitsgruppen,
im Mitarbeitertreffen und einer Gemeindeversammlung vom Kirchenvorstand in
seinen Ergebnissen beschlossen. Er sollte dazu dienen, dem Auftrag Gottes für
unsere Gemeinde nachzuspüren.
In einem Gleichnis erzählt Jesus vom Himmelreich wie von einem Menschen, der außer
Landes ging und seinen Knechten sein Vermögen anvertraute (Matth. 25, 14-30). Für
die Gemeinde übersetzt heißt dies unter anderem, dass Gott auch Gemeinden
unterschiedliche Gaben, Stärken, Talente verleiht, um sie einzusetzen und damit
zu arbeiten.
Im Prozess "Spur 2002" haben wir damit begonnen zu fragen "Wer
sind wir?", um die Gaben, Stärken und Talente herauszufinden, die uns als
Gemeinde prägen. Dies geschah in vielen kleinen und größeren Gesprächsrunden
und in einer großen schriftlichen Befragung, an der sich 200 der rund 350
Gottesdienstteilnehmer beteiligten. Die Antworten auf die Frage "Wer sind
wir?" haben wir zu drei Kernsätzen gebündelt: Wir feiern am liebsten
Gottesdienst. Wir glauben fürs Leben gern. Wir leben die Vielfalt.
In einem zweiten Schritt fragten wir "Was sollen wir?" und haben
versucht, all die Anforderungen zu sortieren, die an uns als christliche
Gemeinde herangetragen werden: aus uns selbst, aus der Gemeinde und aus der
Gesellschaft. Daneben hielten wir die biblischen Leitbilder, die Gemeinden
anspornen wollen, Salz der Erde, Licht der Welt und Leib Christi zu sein. Vor
allem dies letzte Leitbild haben wir für uns als fruchtbar erkannt.
Der dritte Schritt war der schwierigste: Aus der Einsicht in Gottes Gaben und
der Wahrnehmung unserer Herausforderungen zu sagen, worin wir Gottes Auftrag für
unsere Gemeinde in den nächsten Jahren sehen: "Was wollen wir?"
Solche Ziele können wir nicht formulieren ohne die ständige Bitte um Gottes
Heiligen Geist, sonst laufen wir Gefahr, eigene Wünsche in Gott hineinzutragen.
Unter diesem geistlichen Vorbehalt sind wir zu vier Zielformulierungen gelangt,
die natürlich alle zusammenhängen:
Gott feiern. Gästen Heimat geben.
Mit Generationen zusammenleben. Gottes Gaben ausleben.
Nun sind wir herausgefordert zu erarbeiten, wie sich diese Ziele in den
verschiedenen Lebensbereichen der Gemeinde konkretisieren und auswirken sollen.
Keines der Ziele wird sich in allen Bereichen gleich auswirken. Es ist Aufgabe
der einzelnen Leitungskreise der Gemeinde (Gottesdienst, mini-gemeinde, CVJM,
Hauskreise ...) sie jeweils auf ihre eigene Weise umzusetzen.
Vom Bild des Leibes Christi ausgehend
(1. Korinther 12, Epheser 4) hören wir
vom Apostel:
Lasst uns aber wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken zu
dem hin, der das Haupt ist, Christus, von dem aus der ganze Leib zusammengefügt
ist und ein Glied am andern hängt durch alle Gelenke, wodurch jedes Glied das
andere unterstützt nach dem Maß seiner Kraft und macht, dass der Leib wächst
und sich selbst aufbaut in der Liebe.
Epheser 4, 15/16
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